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Nutzt ihr MindMaps?

Meine Textinen-Kollegin Zamyat ist leidenschaftliche MindMap-Nutzerin. In ihrem Blogbeitrag zeigt sie ausführlich, wie und wofür sie MindMaps im täglichen (Arbeits-)Leben nutzt. Ich finde das sehr praktisch und faszinierend und habe es als Anstoß genommen, meine Gedanken zum MindMapping nochmal zu sortieren.

Mindmap Meine Vorsätze 2019.

Mindmaps sind schon vor langer Zeit in mein Leben getreten und eigentlich mag ich diese Art zu planen. Ich habe MindMaps auf Papier erstellt, sowie online mit MindMeister geplant. Und ich habe sogar eine Menge Geld für iMindMap® von Tony Buzan ausgegeben. Zum Programm gab es noch zwei dicke Bücher. Hätte mich stutzig machen sollen.

Ich fand es total klasse mit dem Programm herumzuspielen, weil es wirklich hübsch ist und viele Möglichkeiten bietet. Allein, für meine Art zu denken und zu arbeiten ist es absolut nicht geeignet.

Es hat eine Weile gedauert, aber inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass MindMaps meinen Flow total ausbremsen, weil ich oft schon an den Oberkategorien scheitere. Sobald ich anfange über Strukturen nachzudenken, bleibt kein Platz mehr für die eigentliche kreative Denkarbeit. Auf dem Papier geht es gerade noch, aber bei den Programmen fummle ich ewig an der Form herum:

  • Welches Bild nehme ich für die zentrale Idee?
  • Wie sollen die Branches ausshen?
  • Mit oder ohne Kästchen?
  • Farbe?
  • Anordnung?
  • und so weiter

Es mag Menschen geben, bei denen sowas nebenbei abläuft, aber ich bin von solchen Entscheidungen viel zu sehr abgelenkt und verliere mich dann im Detail. Wir erinnern uns: Bei Menschen mit AD(H)S ist alles gleich wichtig, weshalb Entscheidungsfindungen eine echte Kraftanstrengung darstellen. Also verschwende ich meine Kraft auf Äußerlichkeiten anstatt auf den Inhalt. Gar nicht gut.*

*Ich bin bekennender "Scorpion" Fan; v.a. von Happy Quinn.

Apropos Entscheidungen - ich habe da heute was getwittert und bin anscheinend nicht allein mit dem Problem:

Gerade bei iMindMap® bin ich fast verrückt geworden, weil Tony Buzan Wert darauf legt, dass an jedem "Zweig" nur ein Wort steht, weil man dann freier assoziieren könne. Wenn ich jedoch krampfhaft überlegen muss, wie ich eine Drei-Wort-Notiz (oder einen Satz) auf ein einziges Wort eindampfe (und hinterher noch den Sinn der Idee verstehe), dann verschwinden die nächsten Einfälle auf Nimmerwiedersehen. Das ist ungefähr so, als würde ich beim Bücherschreiben sofort an den Sätzen herumpoptimieren anstatt den inneren Kritiker nach Hause zu schicken und erst mal total ins Unreine zu schreiben.

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MEINE ALTERNATIVE

Ich schreibe einfach. Egal ob in ein Notizbuchamazonlogo, in Evernote oder Pages - ich schreibe auf, was mir gerade in den Sinn kommt. Ob es zum Thema gehört oder ich abschweife - das ist völlig egal. Sortieren kann ich auch hinterher noch. Da kann ich dann auch Ranglisten erstellen, priorisieren, Ideen zusammenfassen. Je nachdem, was ich gerade benötige. Es kommt auch vor, dass ich in mein
Notizbuchamazonlogo kritzle und mit den Notizen nie wieder etwas anfange. Hauptsache, es ist aus meinem Kopf raus und blockiert da nichts mehr.

Vielleicht auch interessant: Lest ihr eure Notizen?

Blödes Beispiel, was aber trotzdem irgendwie passt: Manchmal habe ich einen Tweet im Kopf, wenn ich unter der Dusche stehe oder aus anderen Gründen nicht in der Nähe meines Handys bin. Dann wiederholt sich der Tweet gebetsmühlenartig in meinem Kopf, und ich muss ihn schnellstmöglich twittern, damit ich mich wieder auf sinnvollere Dinge konzentrieren kann.

Meine Vorsätze 2019. MindMap

Das Beitragsfoto oben habe ich in Canva erstellt. Das sind für meinen Geschmack keine klassischen Mindmaps da, aber ich brauchte ein Bild und wollte jetzt gerade nicht selber herumzeichnen. Die Form und (englische) Inhaltsvorschläge waren vorgegeben und ich habe nur Farbe und Inhalt verändert. Hätte ich das alles selber gemacht, wäre ich vermutlich auf völlig Kategorien gekommen - und auf viel mehr. Mit viel mehr Wörtern. Aber es kam diesmal ja nur auf die Illustration an, daher ist das nicht so schlimm. 

Ich hätte euch gerne als Foto eine meiner iMindmaps® gezeigt. Blöderweise habe ich die Lizenz gekauft, als ich noch einen Windows-Rechner hatte. Als der gestorben war, bat ich den Support, mir die Software auf dem Nachfolgerechner freizuschalten. Als der auch gestorben war (und das ging verdammt schnell) bin ich auf Mac umgestiegen. Ich bin nicht sicher, ob sie mir das nochmal freischalten. Jedenfalls konnte ich euch deshalb kein Beispiel geben.

UPDATE: Das Beispiel findet ihr stattdessen in meinem Mindmaps-Nachfolge-Beitrag.

TIPPS ANYONE?

Weil ich MindMaps aber echt hübsch finde und Mindmapping an sich eigentlich für ein tolles Tool halte, wüsste ich von euch gerne, wie IHR das handhabt. Vielleicht habt ihr ja Tricks, wie ihr euch weniger mit der Form aufhaltet. Möglicherweis kann man das ja auch hinterher noch hübsch machen. Und wenn ihr mindmappt, nehmt ihr lieber bunte Stifte und Papier oder lieber ein Computerprogramm? Und wenn ja, welches?

Ich bin gespannnt, grüße euch ganz lieb und wünsche euch ein wunderbares 2019!

Petra A. Bauer

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Ich danke euch von Herzen
Vielen herzlichen Dank!

# Link | Petra A. Bauer | Dieser Artikel erschien am Freitag, 11. Januar 2019 um 15:24 Uhr in KARRIERE, Zeitmanagement / Produktivität / Organisation, Kreativitätstechniken | 1335 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren
Tags: Notizen, mindmapping, MindMap, Kreativitätstechnik, Brainstorming


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