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    <title>Kommentare zu: Digital Natives &#45; sind das wirklich die Kinder?</title>
    <link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder</link>
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    <dc:rights>Copyright 2013</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-16T08:02:00+00:00</dc:date>
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      <title>Digital Natives &#45; sind das wirklich die Kinder?</title>
      <link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder</link>
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      <description>Jeder von uns hat den Begriff Digital Natives schon irgendwo geh&amp;ouml;rt. Er suggeriert, dass der Umgang mit digitalen Medien quasi angeboren sei. Zumindest aber, dass ein Kind, das zu Web 2.0&#45;Zeiten geboren wurde, die digitalen Medien beinahe von selbst beim Aufwachsen versteht und anwenden kann. Mag sein, dass &amp;auml;ltere User sich das digitale Wissen mit erheblichem Mehraufwand aneignen m&amp;uuml;ssen, wenn sie gerade erst starten, v.a. wegen der erschwerten altersbedingten Verarbeitung von Information. Aber &#45; hey! Die Generation um die 50 hat das Internet ERFUNDEN!</description>
      <dc:subject>LIFESTYLE, Social Media &amp;amp; Digital Lifestyle,</dc:subject>
      <dc:date>2013-10-16T08:02:00+00:00</dc:date>
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	<title>Kommentar von: Jürgen Clausen</title>
	<link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder#147</link>
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	<description>Das Internet erfunden? Das wohl nicht. Es war eine logische Entwicklung aus der zur jeweils Verfügung stehenden Technologie. Die Ideen dazu gab es bereits mit dem Aufbau der Telefonnetze. Bild&#45;Daten wurden über Hell&#45;Schreiber (Rudolf Hell) bereits vor dem Krieg über das Telefonnetz übertragen. Technische Ansätze zur Umsetzung gab es gegen Ende der 50er Jahre. (Tim Berners Lee ist übrigens auch schon 58.) &#45; Der Artikel beweist deutlich, dass es eben nicht auf Education ankommt oder Millieu, sondern auf Veranlagung, und die ist sicher nicht vererbbar. Bei uns zuhause sah es ganz anders aus: die 2. Tochter möchte (1998) eine eigene Website haben, fragt den kleinen Bruder, ob er ihr mal html beibringen kann. Daraufhin lernt er schnell html und zeigt seiner Schwester, wie sie es selbst schnell lernen kann. &#45; Der Kleine sagte mit 8 Jahren, als der erste Rechner bei uns ankam: &#8221; ich will programmieren!&#8221;.&#8212; Mit der Zeit hat es sich so entwickelt: die älteste Tochter nutzt ihren Mac ganz normal, benötigt aber zeitweise Hilfe bei verschiedenen Sachen, trotz Leistungskurs Informatik am Gymmi. Die 2. Tochter ist recht fit in Linuxangelegenheiten, ist Pädagogin und ihre Hauptbeschäftigung (als Hobby) sind der 3&#45;D&#45;Drucker, aber auch viele CCC&#45;Themen. 
Der Kleine hat mit 12 seine ersten Programme geschrieben und Erwachsenen über ICQ Linux beigebracht, mit 16 einen tollen, bezahlten Softwareauftrag in PHP durchgeführt und damals Fachbücher für tausende von Mark (in Englisch) verschlungen. Mit Windows wollte er von Anfang an nichts zu tun haben, nicht mehr als unbedingt nötig. &#45; Heute ist er Computer Scientist und macht gegenwärtig noch Master nach dem Bachelor. 
Die Vorfahren waren Bauern, Lehrer und Handwerker. Daher kann er es nicht haben. Aber drückte man ihm ein elektronisches Gerät in die Hand, fand er schon als Kind schnell heraus, was man alles damit machen konnte, ohne Manual.
Vieles, was wir heute tun, haben wir von unseren Kindern gelernt. Wenn es irgendwo kneift, muss der Sohn ran. 
Ich glaube, die Veranlagungen sind heute ebenso ungleich verteilt wie zu allen Zeiten der Menschheit. &#8220;Digital Natives&#8221; ist eine Erfindung der Medien. Sie meinen damit nur die Randerscheinungen. Billig und stark verallgemeinernd. Man sollte diesen Begriff nicht einsetzen, wenn man konkrete Aussagen machen will.</description>
	<dc:date>2013-10-17T07:40:54+00:00</dc:date>
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    <item>
	<title>Kommentar von: Christian Fischer</title>
	<link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder#146</link>
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	<description>Full ack, wie man damals(TM) so schön sagte.

Und ich glaube, es war schon immer so. Early Adopters haben Techniken aufgegriffen, haben sie vorangetrieben und die Masse hat sich &#45; angestoßen von der berühmten Killer&#45;Application &#45; den für sie nützlichen Teil herausgegriffen und einfach benutzt.

Ich biete Social&#45;Media&#45;Beratung für Schulen an, habe Angebote, um Computer und Web im Unterricht so zu benutzen, wie sie auch später genutzt werden können. Kollarobativer Unterricht via Web und so ...
Es interessiert an Schulen niemanden. (Und ich habe mich da auch schon mit anderen ausgetauscht, die ähnliches anbieten, denen gehts exakt genau so)

Warum finden wir es denn so schlimm, wenn Lehrer sich nicht kümmern, wenn Eltern keine Ahnung haben, wenn alle das Web halt nur so und nicht so „toll” wie wir nutzen? Weil wir das Potential sehen, weil wir die Chancen sehen und weil wir einen Traum haben?

Manchmal denke ich, dass es doch zB beim Telefon, bei der Eisenbahn genau so war. Eine auf den ersten Blick kleine Erfindung, die die Macht hatte, die gesamte Gesellschaft zu verändern.

Mir stellt sich die Frage: War es bei diesen Erfindungen genau so, dass einige wenige das Potential sahen, dass sie sehen konnten, wie die Gesellschaft verändert werden könnte und alle anderen halt nur stumpf mit liefen und sich die Geellschaft dann eben unreflektiert und ungesteuert veränderte?</description>
	<dc:date>2013-10-17T06:42:27+00:00</dc:date>
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    <item>
	<title>Kommentar von: Silke</title>
	<link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder#145</link>
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	<description>Schöner Beitrag. :) Obwohl ich selbst keine Kinder habe, habe ich mich das auch schon häufiger gefragt. Ich bin irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass man Digital Native ganz gut mit einem Native Speaker vergleichen kann. Der lernt die Sprache als Kleinkind automatisch, kann sie also nutzen ohne drüber nachzudenken, muss aber Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck etc. schon noch in der Schule lernen. 
Also für die Kids ist es selbstverständlich, dass man immer ein Gerät in der Tasche hat, das man alles fragen kann und dass man rund um die Uhr mit den Freunden quatschen kann (wenn auch asynchron) usw. Trotzdem müssen sie sich die Kompetenz, richtig und sinnvoll damit umzugehen, erst noch aneignen. Für uns ist das alles immer noch ne tolle Erfindung, die uns so vieles vereinfacht, aber wir wissen eben auch noch, wie es ohne Internet war. 
Ich habe mal einen Blogbeitrag über eine Studie geschrieben, die zeigt, dass die Kinder trotz fehlender Scheu noch viele Schwächen im Umgang mit dem Netz aufweisen: http://blog.paulinepauline.de/2013/02/28/digital&#45;natives&#45;mit&#45;schwachen&#45;teenager&#45;im&#45;web/ Sie sind also nicht automatisch besser, nur weil es ihre &#8220;Muttersprache&#8221; ist, es fehlt ihnen auf alle Fälle an Erfahrung und Übung. Wir Erwachsenen haben die &#8220;Grammatik&#8221; drauf, weil wir das Internet als &#8220;Fremdsprache&#8221; gelernt haben. Manche haben sie besser drauf, andere weniger, und manche hatten gar keinen Bock, sie überhaupt zu lernen. 
Und nur wem diese &#8220;Sprache&#8221; richtig Spaß macht und wer Interesse daran hat, der wird sie auch voll nutzen &#45; der wird vllt Gedichte, Geschichten und Bücher schreiben (also bloggen, sinnvolle YouTube Videos hochladen etc.). Alle anderen nutzen sie mehr schlecht als recht mit Deppen&#45;Apostroph und Dativ statt Genitiv.</description>
	<dc:date>2013-10-17T06:36:50+00:00</dc:date>
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    <item>
	<title>Kommentar von: Heike Baller</title>
	<link>https://mama-im-job.de/familie/karriere/digital-natives-kinder#144</link>
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	<description>Liebe Petra, Du sprichst mir so was von aus der Seele!. Sowohl was die Kinder als auch was die Lehrerinnen betrifft. Mein Thema ist ja eher die Suche im Netz &#45; und da tun sich bei beiden Gruppen Abgründe auf. Suchoperatoren bei Google? Andere Suchmaschinen? Beurteilung von Ergebnisseiten? Suchstrategie? Da haben viele (ich will ja nicht pauschalisieren) noch nie was von gehört. Und der Auftrag &#8220;Dann schaut mal, was ihr im Internet dazu findet&#8221;, hat mich jahrelang die Palmen rauf&#45; und wieder raufgetrieben (zum Glück darf ich nächsten Februar was dagegen tun &#45; ein Seminar für Lehrerinnen ...). Wobei ich gerade beim Lehrpersonal auch Verständnis habe &#45; da müssen sie nun ständig mit Schulreformen klarkommen, haben großenteils einen fordernden und nicht immer sehr wertgeschätzten Job und sollen dann noch im Selbststudium kapieren, wie das Internet funktioniert. Aber trotzdem: Das sind &#45; nicht mehr ganz so &#45; neue Medien, die im Alltag und im Beruf der meisten eine Rolle spielen und deshalb ihren Platz in der Schule brauchen &#45; über Chatten und Daten hinaus. Dringend! und der Mythos von den Digital Natives ist in meinen Augen genau das: ein Mythos. 
Liebe Grüße
Heike</description>
	<dc:date>2013-10-17T06:01:50+00:00</dc:date>
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