Wer inspiriert mich?

Erinnert ihr euch an 99designs.de? Die Plattform hatte meinen WORKING MOM NEWS-Podcast zu einem der besten deutschsprachigen Business-Podcasts auserkoren. Und kürzlich haben sie via Twitter gefragt, wer mich in meinem täglichen Leben inspiriert. Ich wollte nicht einfach nur auf Twitter antworten, also tue ich es hier.

​​Wer mich inspiriert. Text und Illustration Petra A. Bauer 2018.

 

@writingwoman, das bin ich - und danke für das "fabelhaft" :-)

Ich bin auch die fabelhafte @mamaimjob ;-) aber da ich seit 2002 als writingwoman durchs Netz geistere, passt das ebenso gut. Auch wenn es mit dem Schreiben derzeit nicht weit her ist: 
Intensive Kleinkindbetreuung, Traumaverarbeitung, Orientierungslosigkeit, you know?

Als writingwoman vor zehn Jahren wäre mir die Antwort leicht gefallen: Henning Mankell, Liza Marklund, Anne Holt, diverse andere skandinavische Krimiautoren, Kai Meyer, Cornelia Funke. Lauter erfolgreiche Menschen also.

Heute wird es schon schwieriger. Zum täglichen Leben gehört sowohl Privates, als auch Berufliches, das eben gerade ziemlich kurz kommt. 

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Auf jeden Fall inspiriert mich meine Familie. Mein Mann und die Kinder, wie sie die Herausforderungen des Lebens in Angriff nehmen. Der tägliche Austausch mit ihnen ist mir sehr wichtig, und manchmal kann ich auch sie inspirieren.

Und natürlich #MissKleinkind (formerly known as #Babytörtchen)! Was sie mit ihren zweieinhalb Jahren schon alles kann, fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Sie bringt mich auf viele Ideen!

Was das Business angeht, da musste ich schon länger überlegen (wegen der erwähnten Orientierungslosigkeit). Aber auch da fielen mir vor allem erfolgreiche Menschen ein:

  • Sir Richard Branson quasi als Prototyp des unerschrockenen Unternehmers, der sich in berufliche Abenteuer stürzt, auch wenn er von der Materie eigentlich keine Ahnung hat. Aber er scheut sich nicht, sich mit entsprechenden Leuten zu umgeben und auch mal Fehler zu machen.
  • Gary Vaynerchuk. Noch so ein irrer Entrepreneur, dem keine Herausforderung zu schwierig ist, und der - ebenso wie Branson - dazu steht, dass auch er Angst vor gewissen Entscheidungen hatte und hat. Und sie trotzdem durchzieht. Schlaflose Nächte inklusive. Wer ab und an einen Tritt in den Allerwertesten braucht, um endlich mit dem anzufangen, wovon er immer nur träumt oder redet, dem empfehle ich Gary Vees YouTube-Account. Moment, ich sollte da auch mal wieder reinsehen ...
  • Sheryl Sandberg. Die Geschäftsführerin von Facebook hat mich mit ihrem Buch Lean in: Frauen und der Wille zum Erfolg sehr beeindruckt. Es hat mir in Bezug auf manche meiner eigenen Verhaltensweisen die Augen geöffnet und ich bemühe mich seither, mich entsprechend anders zu verhalten, wenn es ums Business geht.
  • Emilie Wapnick. Ihr TED-Vortrag Why some of us don't have a true calling, hat mich deutlich mehr beeindruckt, als dieses verwirrende Buch von Barbara Sher: Siehe auch: Barbara Sher hat mich aus dem Konzept gebracht hier im Blog. Es geht um die sog. "Renaissance Souls", die so viele verschiedene Interessen haben, dass es erst einmal schwierig zu sein scheint, einen geeigneten Job zu finden. Und darum, wie man die verschiedenen Leidenschaften jobmäßig unter einen Hut bringt. Wie für mich gemacht.
  • Casey Neistat. Ich glaube, an diesem YouTuber kommt man nicht vorbei. Er hat den Vlogging-Stil einer ganzen YouTuber-Generation geprägt, bzw. tut es noch. Vom bloßen Gequatsche in eine Kamera, zu cineastischen Höhenflügen. Auch er ist einer, der einfach sein Ding macht und seinen Leidenschaften folgt. Ganz offensichtlich inspirieren mich vor allem Menschen, die sich etwas trauen. Daran muss ich nämlich echt noch arbeiten.
  • Amy Cuddy. Dank ihr (naja, selber habe ich auch einen Anteil), gucken die Leute, sobald ich einen Raum betrete. Weil meine Körpersprache signalisiert: "Schaut her, ich lasse mir von niemandem die Butter vom Brot nehmen!" Probiert mal die von ihr in ihrem berühmten TED-Talk beschriebene Superwoman-Pose aus - es wirkt wahre Wunder. Auch wenn es gilt, bestimmte Dinge durchzusetzen. Und dann achtet mal auf das, was passiert, wenn ihr schlecht drauf seid und entsprechend ömmelig durch die Gegend schleicht ... Genau: Gar nichts.
  • Susanne Haun. Eine Künstlerin, die seit rund 30 Jahren zu meinem Freundeskreis gehört. Damals war sie noch Systemanalytikerin. Nach der Geburt ihres Kindes belegte sie diverse Zeichenkurse und startete eine Karriere als Künstlerin. Unbeirrt geht sie ihren Weg, hat eine schwere Krankheit überwunden und die Kunst hatte einen großen Anteil daran. Sie sagt, zeichnen ist für sie wie atmen, und wenn man sie kennt, glaubt man es sofort. Pünktlich um 18.00 Uhr jeden Tag erscheint ein neuer Blogpost von ihr. Eine Art von Disziplin, die ich sehr bewundere (und selbst einfach nicht hinbekomme). Wenn ihr Lust habt: Ich habe vor einigen Jahren mit ihr und einem weiteren befreundeten Künstler eine kleine Video-Talk-Serie (Künstlerplausch) zum Thema Kunst und Selbständigkeit gemacht. 

Es gäbe sicher noch etliche weitere Inspirationsquellen, wenn ich noch länger nachdenke. Aber für heute soll das ausreichen.

Und wer inspiriert EUCH im täglichen Leben?

Liebe Grüße

Petra A. Bauer

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# Link | Petra A. Bauer | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 22. März 2018 um 13:04 Uhr in KARRIERE, Business | 1324 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren
Tags: YouTube, Richard Branson, Karriere, inspirierende Menschen, Inspiration, Gary Vaynerchuk, Entrepreneur, Cheryl Sandberg, Casey Neistat, Business


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