Schweizer Wurstsalat - Perfekt für heiße Tage

Schweizer Wurstsalat ist eines unserer herzhaften Lieblingsrezepte für den Sommer. Das Rezept ist einfach, und weil auch schon die Kleinsten schnippeln helfen können, ist  er auch ratzfatz fertig.

Noch ein Vorteil: Ihr könnt wunderbar auf die Abneigungen und Vorlieben der Kinder eingehen und mit Zutaten experimentieren. Eine andere Lieblingswurstsorte? Vielleicht lieben die Kleinen Silberzwiebeln oder Mini-Maiskolben? - Passt alles!

Schweizer Wurstsalat

Wir benutzen immer „Wurstgurke“ als Grundlage für den Wurstsalat. Kalter Leberkäse (Fleischkäse) eignet sich aber auch sehr gut.

Mit "Wurstgurke"sind die länglichen Geflügelfleischwürste gemeint, oder Lyoner, Gelbwurst, Salatwurst, wie sie alle heißen. Der Name entstand, weil „Guke“ (Gurke) eines der ersten Wörter war, das unsere Jüngste sprechen konnte. Als sie dann zum ersten Mal diese Geflügelwurst sah, war auch das wegen der Form sofort eine „Guke“. Zur besseren Unterscheidung nannten wir Großen die Wurst dann „Wurstgurke“. Und sind bis heute dabei geblieben ;-)

Wir rechnen rd. 200 Gramm Wurst pro Person. Kleinere Kinder brauchen natürlich deutlich weniger, aber der Salat hält sich auch ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Die restlichen Zutaten tun wir meist nach Gefühl dazu. Und wer keinen Käse mag, lässt den eben weg, nimmt ein wenig mehr Wurst  und nennt es nur Wurstsalat. Ohne Schweiz ;-)

Rezept für 4 Personen

Zum Schnippeln:

  • 800 Gramm Geflügelwurst am Stück - würfeln
  • 250 Gramm junger Gouda - würfeln
  • 1 Zwiebel – würfeln oder in dünne Ringe schneiden
  • 6-8 Delikatessgurken oder Cornichons – in Scheiben schneiden
  • 2 EL geschnittene Tomatenpaprika aus dem Glas

Alles in eine Schüssel geben

Für die Soße:

  • 1 TL Senf (mittelscharf)
  • 3 EL Ölivenöl oder Sonnenblumenöl
  • 3 EL Essig
  • 3 El Flüssigkeit aus dem Gurkenglas

Alles vermischen und über die gewürfelten Zutaten geben. Um nicht so viel Geschirr dreckig zu machen, rühre ich meist zuerst die Soße in der Schüssel an und gebe dann die restlichen Zutaten hinzu.

Salzen oder Pfeffern ist gar nicht nötig, weil die Wurst selbst schon gut gewürzt ist.

Dazu passt frisches Baguette oder Aufbackbaguettes frisch aus dem Ofen. Und für die Großen ein kühles Radler / Panasché / Alsterwasser, wenn es ein bisschen Alkohol sein darf. Ansonsten trinken wir natürlich brav unser Mineralwasser ;-)

Am besten, ihr nehmt den Salat einfach gleich mit in den Biergarten*!

Lasst es euch schmecken!

* In manchen Gegenden ist das Mitbringen von eigenem Essen in Biergärten leider nicht erlaubt, aber v.a. in Süddeutschland (München!) ist es durchaus üblich, das Biergarten-Speisenanbegot durch mitgebrachtes Essen zu ergänzen.

# Link | Petra A. Bauer | Dieser Artikel erschien am Freitag, 14. Juni 2013 um 11:49 Uhr in LIFESTYLE, Essen & Trinken | 6194 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren
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