Johannisbeerkuchenzeit!

Jetzt ist wieder Hoch-Zeit für Johannisbeeren. Unsere Büsche quellen über, und deshalb backe ich heute wieder einmal unsere bewährten Ribislschnitten. Ribisln, das sind Johnannisbeeren auf Österreichisch und wir haben das Backrezept von einer Tiroler Freundin bekommen, die leider nicht mehr unter uns weilt. Aber ihr Kuchenrezept hat überlebt und ist unschlagbar, zumal das Baiser nicht steinhart sondern himmlisch fluffig daherkommt. Zudem ist das Rezept ganz einfach und es gibt zusätzlich eine Videoanleitung:

Friedas Ribislschnitten / Johannisbeerkuchen

Foto: Petra A. Bauer

Was ist Flattr?

Rezept für ein Blech Ribislschnitten

Teig:

  • 150 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Backpulver
  • 75 ml Öl
  • Milch nach Gefühl

Zucker, Eier und Wasser mit dem Mixer verquirlen, Mehl und Backpulver mischen und mit dem Öl unterrühren. Nach Gefühl Milch hinzugeben, bis der Teig schwer vom Löffel tropft. Alles auf dem Backblech verteilen und 15 Minuten bei 200°C backen.

Baisermasse:

  • 400 - 500 g Johannisbeeren / Ribisln
  • 3 Eiweiß
  • 200g Zucker

Das Einweiß mit dem Zucker steifschlagen, die Johannisbeeren unterrühren und die Masse auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Anschließend das Ganze bei 200°C goldbraun backen. In unserem alten Ofen waren das nochmal 15 Minuten, aber da jeder Ofen anders ist, solltet ihr den Kuchen in diesem Stadium einfach im Auge behalten und ihn herausnehmen, sobald er wirklich goldbraun ist.

Im Video könnt ihr nochmal genau sehen, wie das alles geht:

Falls euren Kindern Johannisbeeren zu sauer sind, kann man den Kuchen auch prima mit Blaubeeren backen. Oder viellecht habt ihr noch eine andere Idee? Dann freuen wir uns über Kommentare!

Viel Spaß beim Nachbacken!


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