9 Tipps zur Auswahl eines Coaches

Ihr möchtet (wieder) berufstätig sein und wisst nicht, wie ihr Job und Familie vereinbaren könnt? Eure Geschäftsidee erscheint genial, aber ihr habt Angst vor dem Schritt in die Selbstständigkeit? Das sind Situationen in denen ihr die Unterstützung eines Coaches gebrauchen könnt. Dazu ein paar Hinweise:

Tipps, wie ihr einen guten Coach findet

  1. Ein Coach ist vor allem immer dann sinnvoll, wenn ihr alleine arbeitet und der Weg zum Ziel noch ein wenig im Nebel liegt oder die Motivation fehlt. Ihr solltet aber keine fertigen Lösungen erwarten. Ein Coach ist kein Guru! Er wird euch nicht sagen, wie ihr euch verhalten sollt, und so könnt ihr auch niemandem die Schuld geben, wenn etwas nicht funktioniert. Die Kraft muss aus euch selbst kommen. Ein Coach hilft euch aber, diese Kraft zu finden, denn ihr tragt die Lösung mit Sicherheit schon in euch.
  2. Wichtig ist, dass ihr zu eurem Coach ein Vertrauensverhältnis aufbauen könnet. Wenn ihr von Anfang an den Eindruck habt, dass „die Chemie nicht stimmt“ und der Coach nicht versteht, wovon ihr redet, nehmt lieber einen neuen Anlauf und sucht euch eine Person eures Vertrauens.
  3. Es muss nicht immer ein professioneller Coach sein! Wenn ihr jemanden gefunden habt, mit dem ihr gut harmoniert, kann sich daraus auch ein gegenseitiges Coaching ergeben. Auch Erfolgsteams (Coachingrunden) mit regelmäßigen On- und Offline-Treffen können viel zu eurem Vorankommen beitragen, indem ihr in dieser Gruppe ein Ziel formuliert und bei den Treffen berichtet, ob und wie ihr diesem Ziel näher gekommen seid. Es ist ungemein motivierend zu berichten, was man geschafft hat! Und durch diese Berichte traut man sich auch nicht, nichts zu schaffen ...
  4. Wenn ihr euch für einen professionellen Coach entscheiden solltet, fragt in jedem Fall nach seiner Ausbildung und seinen Referenzen. Ideal ist es natürlich, wenn euch jemand einen guten Coach empfehlen kann.
  5. Definiert eure Ziele möglichst konkret, damit nicht am Bedarf vorbei gecoacht wird. Je besser ihr mit dem Coach eure Erwartungen abklärt und je genauer ihr eure Bedürfnisse formuliert, um so effektiver kann das Coaching sein.
  6. Trefft Rahmenvereinbarungen, auf welche Bereiche sich das Coaching beziehen soll, und wann das Coaching als beendet angesehen werden kann. Das ist im Allgemeinen dann der Fall, wenn ihr eure Chancen und die sich daraus ergebenden Aufgaben erkannt und die dazu passende Handlungsweise herausgefunden habt.
  7. Ihr solltet in jedem Fall die Verbesserung eures Selbstmanagements mit in Ihre Zielvorstellung aufnehmen, denn das ist ein Punkt, bei dem fast jeder an sich arbeiten muss, beruflich und privat.
  8. Coaching ist keine Therapie! Wenn hier die Fehler der Vergangenheit aufgespürt werden, dann nur, um daraus zu lernen, was ihr in der Zukunft besser machen könnt. Coaching hilft dann, die neue Vorgehensweise so intensiv zu trainieren, bis ihr sie verinnerlicht habt.
  9. Coaching funktioniert nicht nur im persönlichen Gespräch. Wenn euch jemand einen Coach fernab eurer Heimatstadt empfiehlt, ist zweifellos auch Coaching per E-Mail oder Telefon durchführbar. Auch eine Kombination von „Vor-Ort-Coaching“ und Nutzung der Kommunikationstechnologie ist jederzeit möglich.

Foto: iStockphoto

# Link | Petra A. Bauer | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 05. Juni 2013 um 12:47 Uhr in KARRIERE, Powertipps Karriere | 1534 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren


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